bookmark_borderRezension zu „Kuss der Dämmerung – Black Dagger Legacy 1“ von J. R. Ward

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

Autor: J. R. Ward
Buchtitel: Kuss der Dämmerung
Reihentitel: Black Dagger Legacy 1
Erscheinungsdatum: 09. Mai 2016
Seiten:  512 Seiten
ISBN: 978-3453317772

Klapptext:

Die junge Paradise stammt aus bestem Hause – immerhin ist ihr Vater der erste Ratgeber des Vampirkönigs Wrath. Von ihr wird vor allem eines erwartet: eine gute Partie zu machen. Paradise allerdings will kein Leben im goldenen Käfig führen und wagt einen für eine junge Aristokratin skandalösen Schritt: Sie lässt sich von der Bruderschaft der BLACK DAGGER zur Kämpferin ausbilden. Aber das Training und die Vampirbrüder sind knallhart, und ihre neuen Mitschüler feinden sie an. Erst als Paradise dem gefährlich gut aussehenden Craeg begegnet, scheint sich das Blatt zu wenden. Doch Craeg verbirgt mehr als ein Geheimnis …

Meine Meinung:

Das Spin-off aus dem Black Dagger Universum zeichnet sich durch einen ähnlichen Stil aus, den die ersten Bücher der Reihe hatten.  Man begegnet sowohl altbekannten Mitgliedern der Bruderschaft, als auch neuen Charakteren, die die Verstärkung im Krieg gegen die Lesser sein sollen.

Es stehen zwei Pärchen im Vordergrund der Handlung – Paradise und Craeg, als eigentliches Pärchen – doch auch Butch und Marissa aus der ursprünglichen Reihe erhalten hier eine Nebenstory.

Mir gefällt, das wieder mehr Dynamik in der Geschichte ist und nicht alles an den Haaren herbeigezogen zu sein scheint, wie es in den letzten Bänden der Reihe leider zu oft der Fall war. Auch das man mehr Einblicke in das Leben von anderen Schichten, außerhalb der Bruderschaft enthält – und sei es auch nur minimal – fand ich erfrischend. Zu erfahren, wie sich das „Normale Volk“ und die Glymra während der Überfälle verhalten haben, ermöglichte einen ganz anderen Blick auf die Gesellschaftsformen.

Paradise und Craeg überzeugen durch ihre Widerspenstigkeit einer Beziehung gegenüber und halten konstant die Spannung aufrecht, da sie sich wie magisch voneinander angezogen zu fühlen scheinen, doch irgendwie alles gegen sie zu sprechen scheint. Besonders das die beiden einfach nicht vernünftig miteinander reden, sorgt für das eine oder andere Missverständnis.

Das diese Beiden Pärchen in dem Buch zusammen eine Geschichte erhalten, fand ich anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch gerade wenn man sich die einzelnen Personen betrachtet, fallen einem zahlreiche Parallelen auf. Sei es nun, das Paradise und Marissa der Glymra entstammen, während ihre Partner aus einem „niedrigerem Stand“ kommen oder dass diese Partner ihre Frauen immer unterschätzen und sie behüten wollen.

Zu überraschenden Wendungen führten die Ermittlungen von Butch und warfen für mich einige Vermutungen über den Haufen – ich hatte jemand anderen im Verdacht.

Fazit:

Alles in allem kann ich nur sagen: Ein absolutes MUSS für alle Fans der Black Dagger und ich hoffe, das man auf die Übersetzung des zweiten Bandes nicht zu lange warten darf.

5 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu „Highspeed Love“ von Chris P. Rolls

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über Vorablesen.de erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

 

Autor: Chris P. Rolls
Buchtitel: Highspeed Love
Verlag: Forever Ullstein
Erscheinungsdatum: 13.05.2016
Seiten: 288 Seiten
ISBN: 978-3-95818-074-

Klapptext:

Zu Beginn der Motocrosssaison bekommt der erfolgreiche Rennfahrer Cole einen neuen Mechaniker: Es ist ausgerechnet Maxwell, der Zwillingsbruder von Coles altem Erzfeind und härtestem Konkurrenten.

Maxwell sieht seinem attraktiven Bruder zum Verwechseln ähnlich und bringt damit Coles Gefühle ganz schön durcheinander. Gleichzeitig weiß Cole nicht, ob er dem Neuen trauen kann. Während Cole sich mit seinen widerstreitenden Gefühlen auseinandersetzt, rückt der Tag des großen Rennens immer näher. Plötzlich häufen sich gefährliche technische Defekte an Coles Maschine. Steckt Maxwell dahinter? Kann Cole ihm noch trauen? Als es zu einem leidenschaftlichen Kuss zwischen den beiden kommt, steht ihre Welt auf einmal Kopf …

Meine Meinung:

Cole und Maxwell sind zwei Charaktere mit denen man mitfiebern kann. Durch ihre Entwicklung im Verlauf des Romans werden sie richtig lebendig. Die Spannung lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, wenn man erst einmal mit dem Lesen begonnen hat. Durch überraschende Wendungen bleibt man auch am Ball. Denn man fragt sich ständig, wann die zwei denn endlich über ihren Schatten springen, was es mit der alten Geschichte um Miles Unfall auf sich hat und wo der Saboteur als nächstes zuschlagen wird. Es lässt einen einfach nicht mehr los.

Da ich schon andere Bücher der Autorin gelesen habe kann ich nur sagen: Der Schreibstil von Chris P. Rolls war gewohnt gut und lies sich flüssig lesen.
Sowohl die Crime-Aspekte, als auch die Liebesgeschichte gefiel mir ausgesprochen gut. Selbst die Erotik kam an den richtigen Stellen nicht zu kurz, wirkte aber auch nicht überladen.

Das Setting im Motorcross fand ich anfangs etwas ungewohnt, doch im Nachhinein hat es einfach wunderbar zu den Charakteren gepasst und die ein oder andere Situation, die einen schmunzeln ließ (Ich erinnere mich an einen Truck, einen Saboteur, zwei Verliebte und eine Kamera), erst möglich gemacht.

Fazit:

Für alle die mit Gay-Romance keine Probleme haben eine klare Leseempfehlung. Man erhält überzeugende Charaktere und eine Story, die einen nicht mehr los lässt.

5 von 5 Büchern