bookmark_borderRezension zu „Der Cowboy – Dangerous Love“ von Moni Kaspers

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal vom Bookshouse Verlag erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

Autor: Moni Kaspers
Buchtitel: Der Cowboy – Dangerous Love

Erscheinungsdatum: 14. März 2016
Seiten:  195 Seiten
ISBN: 9789963533428

Klapptext:

Als Vivi und Lisa in einer Bar von zwei Männern angesprochen werden, halten sie es für einen netten Flirt, doch jäh wandeln sich Urlaubsfreude und Vergnügen in einen Albtraum. Es sind Mädchenhändler, die sie mit K.-o.-Tropfen in ihre Gewalt bringen. Vivian kommt schwer verletzt allein in einem dunklen Keller zu sich. Kurz bevor sie erneut das Bewusstsein verliert, dringt ein Unbekannter in den Keller ein. Ein rettender Engel mit Cowboyhut hebt sie in seine starken Arme und entschwindet unerkannt in der Nacht. Alles, an was sie sich später erinnert, sind die honigfarbenen Sprenkel in seinen grüngelben Augen. Wer ist ihr mysteriöser Retter? Viel mehr quält sie jedoch die Frage, ob sie ihre Schwester jemals wiedersehen wird?

Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches ist Vivian noch von Drogen und Schmerzmitteln benebelt. Sie wechselt dauernd zwischen ihren Erinnerungen und der Gegenwart hin und her. Auf Grund dessen, was ihr passiert ist, hat der Leser sofort Mitleid mit ihr, auch wenn man zu Beginn das Ausmaß dessen, was ihr widerfahren ist und dessen, was auf Vivian noch zukommt, nicht mal im Ansatz erahnen kann. Vivian reist nach einer Aussage bei der Polizei wieder nach Deutschland und an dieser Stelle hätte die ganze Geschichte schon vorbei sein können, wenn sie nicht immer an ihre Schwester denken muss und daran, dass es so aussieht, als ob niemand wirklich nach ihr suchen würde. Zurück in den USA beginnt Vivian eine Suche, die man nur verrückt nennen kann. Hilfe bekommt sie von unerwarteter Seite. Ihr Retter, der Cowboy, der sie ins Krankenhaus gebracht hat, hilft ihr bei der Suche nach ihrer Schwester.

Jared hat sich in einen Engel verliebt und ist bereit für Vivian alles aufzugeben. Er selbst sieht für sich keine Hoffnung mehr. Seine Vergangenheit und auch seine Gegenwart haben ihm, so denkt er, jegliche Chance bei seiner Prinzessin verbaut. Dennoch hilft er ihr und erkennt bei der Suche nach Lisa, dass sein aktuelles Leben längst nicht mehr zu ihm passt.

Vivian und Jared verlieben sich langsam ineinander. Man bekommt mit, wie sich beide gegen die entstehende Zuneigung wehren. Doch sie müssen auch immer wieder Rückschläge einstecken und es sieht mehr als einmal so aus, als wäre jede Hoffnung für die beiden verloren.

Die Autorin schafft es durch geschickte Wendungen und verändernde Gespräche die Spannung konstant hoch zu halten. Auch die ganzen Widrigkeiten, denen die Protagonisten trotzen müssen, sorgen dafür, dass einem die Geschichte, trotz ihrer Ungeheuerlichkeit authentisch vorkommt.

Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen Vivian und Jared, wodurch man einen guten Einblick das Gefühlsleben der beiden bekommt.

Besonders froh bin ich darüber, dass es trotz allem m Ende ein Happy End gab – sogar in mehr als einer Hinsicht.

 

Fazit:

Eine Geschichte, die mich zu Beginn etwas skeptisch gemacht hat, auf Grund ihrer vielen Zeitsprünge, die mich jedoch so mitnehmen konnte, dass ich am Ende bedauert habe, dass sie schon vorbei war.

Eine Warnung sollte ich jedoch aussprechen – Es gibt einige Stellen, die nicht wirklich etwas für Jugendliche Leser sind, da sie ein ziemlich verqueres Weltbild aufzeigen. Daher gebe ich diesem Buch eine Leseempfehlung für Erwachsene.

5 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu „Casto – Gefährte des Feuers: Gods of War“ von Xenia Melzer

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über Vorablesen.de erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

 

Autor: Xenia Melzer
Buchtitel: Casto – Gefährte des Feuers
Reihentitel: Gods of War 1
Verlag: Forever Ullstein
Erscheinungsdatum: 12. August 2016
Seiten:  346 Seiten
ISBN: 9783958181298

Klapptext:

Der Beginn eines großen Fantasy-Epos: Ein Halbgott zwischen Liebe und Krieg

Er hat in seinem Leben bisher immer alles bekommen, was er wollte. Halb Gott, halb Mensch, besiegt Lord Renaldo auf dem Schlachtfeld seine Gegner mit Leichtigkeit und dank seines guten Aussehens liegen ihm Frauen wie Männer gleichermaßen zu Füßen. Als er während eines Kriegszuges einen schönen Fremden namens Casto gefangen nimmt und beschließt, ihn als Sklaven zu behalten, ändert sich jedoch alles. Casto erweist sich als widerspenstig und willensstark zugleich. Der mysteriöse Gefangene löst in Renaldo die unterschiedlichsten Gefühle aus – da ist Wut über die Missachtung von Befehlen, aber auch eine leidenschaftliche Anziehungskraft. Doch Renaldo ahnt nichts von Castos Geheimnissen. Als er seinem Gefangenen endlich näherzukommen scheint, taucht plötzlich ein alter Feind aus den Tiefen der Vergangenheit auf. Zum ersten Mal in seinem Leben muss Renaldo erkennen, wie unfair die Liebe und das Leben sein können…

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte rund um Casto und Renaldo gestaltet sich etwas schwierig, was am eigenwilligem Schreibstil der Autorin liegt. Der Prolog ließt sich wie ein Geschichtsbericht und erst danach steigt man in die eigentliche Geschichte ein. Dann wird auch der Schreibstil besser und lässt sich flüssiger lesen.

Besonders interessant finde ich, das eine ganz eigene Welt geschaffen wird. Man erhält Einblicke in die Struktur der Söldnergruppe, die von allen als Rudel bezeichnet wird. Dadurch wird auch die Sonderstellung der beiden Hauptcharaktere deutlich. Renaldo steht mit seinem Bruder zusammen an der Spitze des Rudels. Da sie Halbgötter sind, werden sie von ihrer Umgebung verehrt und gefürchtet. Gerade Renaldos Wut gehen die meisten anderen Charaktere am liebsten aus dem Weg. Casto hingegen provoziert Renaldo sogar noch. Er fürchtet sich nicht vor ihm, sondern verachtet ihn vielmehr. Die beiden nähern sich erst langsam aneinander an. Am Ende haben sie wohl so etwas wie eine Beziehung, obwohl sie sich beide darüber nicht im klaren sind.

Auch die Einführung Darans als Nebencharakter verdeutlicht diese Sonderstellung Castos noch. Er ist neben Sic der einzige „Freund“ den Casto innerhalb der anderen Sklaven findet. Die beiden stehen ebenfalls über den meisten anderen, da auch sie das Eigentum von ranghohen Rudelmitgliedern sind.

Etwas gestört hat mich, dass etliche Andeutungen auf Castos Vergangenheit gemacht werden, doch es wird nichts aufgelöst. Genauso störend war das abrupte Ende. Die Geschichte hört von einer Sekunde auf die andere auf und lässt viel zu viele Fragen offen. Hoffentlich werden diese im nächsten Teil der Reihe aufgegriffen und beantwortet.

Da der Roman stark von erotischen Szenen geprägt ist, ist er nur etwas für erwachsene Leser – auch wenn an den expliziten Stellen ausgeblendet wird.

Fazit:

Ich habe lange überlegt, ob ich diesem Buch drei oder vier Bücher geben soll. Letztlich habe ich mich für vier Bücher entschieden, da ich dieses Buch trotz einiger Schwierigkeiten in einem einzigem Rutsch durchgelesen habe, nachdem ich über den Anfang hinweg gekommen bin.

Ein interessanter Auftakt, der noch viel Potential bietet, welches hoffentlich im nächsten Band ausgeschöpft wird. Da der Schreibstil etwas eigenwillig ist, lohnt sich jedoch vorher ein Blick in die Leseprobe (auch nach dem Prolog, der nochmal einen ganz anderen Stil besitzt).

4 von 5 Büchern