bookmark_borderRezension zu “Talon-Drachenzeit” von Julie Kagawa

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.


Autor: Julie Kagawa
Buchtitel: Talon – Drachenzeit
Reihentitel: Talon
Erscheinungsdatum: 05.10.2015
Seiten: 560
ISBN: 978-3453269705

 

Klapptext:

Strand, Meer, Partys – einen herrlichen Sommer lang darf Ember Hill das Leben eines ganz gewöhnlichen kalifornischen Mädchens leben! Danach muss sie in die strenge Welt des Talon-Ordens zurückkehren – und kämpfen. Denn Ember verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: Sie ist ein Drache in Menschengestalt, auserwählt, um gegen die Todfeinde der Drachen, die Krieger des Geheimordens St. Georg, zu kämpfen.

Garret ist einer jener Krieger, und er hat Ember sofort als Gefahr erkannt. Doch je näher er ihr kommt, umso mehr entflammt er für das ebenso schöne wie mutige Mädchen. Und plötzlich stellt er alles, was er je über Drachen gelernt hat, infrage …

Meine Meinung:

Ich habe sehr viele versuche gebraucht, um in die Geschichte hereinzukommen. Erst nach dem ich endlich über das erste Drittel hinausgekommen bin, wurde das Tempo der Handlung angenehmer und die Geschichte dadurch besser zu lesen. Am Ende freut man sich auf den zweiten Teil, da man dann in der Welt von Talon angekommen ist und mit den Hauptprotagonisten mitfiebert. Diese Länge am Anfang mag nötig sein um in die Welt von Talon einzuführen, doch mir sie mehrfach den Einstieg in die Geschichte verwehrt. Der Schreibstil im hinteren Teil des Romans ist fesselnd und überzeugt durch eine höhere Spannung.

Man darf außerdem nicht vergessen, dass es sich bei diesem Roman um ein Jugendbuch handelt. Die Handlung ist daher zeitweise doch sehr typisch und vorhersehbar, auch wenn sie in eine einzigartige Welt gesetzt wurde. Ebenso erscheinen die Charaktere zu schematisch, sie zu perfekt, er der typische Regelbrecher. Solche Geschichten muss man mögen, ansonsten ist man bei diesem Roman falsch.

Fazit:

Ein gute Geschichte für Jugendliche, die bereit sind über Längen am Anfang hinwegzusehen.

3 von 5 Büchern

bookmark_borderI´m back soon…I promise

Hallo zusammen,

wie deutlich zu erkennen war, ist im letzten Jahr der Blog kaum betrieben worden. Dies soll sich bald wieder ändern. Es ging nur in letzter Zeit meine Abschlussarbeit und generell privates vor. Langsam kommt wieder Ruhe rein und ich hoffe, das ich euch die fehlenden Rezensionen bald nachliefern kann. Ihr seid nicht vergessen worden.

Liebe Grüße,

Annika

bookmark_borderRezension zu “Dein. Für immer.” von Emma Wagner

Autor: Emma Wagner
Buchtitel: Dein. Für immer.
Reihentitel: Für immer
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2018
Seiten: 602 Seiten
ISBN: 978-1980942580

Klapptext:
Clara weiß nicht, was sie vom Leben will. Aber sie weiß, was sie nicht will: Nino mit seinen feurigen braunen Augen und seinem unbeugsamen Stolz, der sie mit seiner Arroganz zur Weißglut treibt und sie gleichzeitig fasziniert. Nino, der ihr schon einmal das Herz gebrochen hat.
Das Schicksal hat andere Pläne. In Argentinien treffen sie erneut aufeinander, und inmitten brütender Hitze, heller Mondnächte und erotischem Tango knistert es gewaltig. Doch die Zeichen der Zeit stehen alles andere als gut für das Paar …
Jahre später, in Deutschland:
Isabell ist die Tochter eines wohlhabenden Unternehmers, Ben ist Journalist. Darüber hinaus allerdings ist er genau der Typ Mann, mit dem sie nichts zu tun haben möchte: ein Frauenheld mit Tattoos und Motorrad. Ben mit seinen dschungelgrünen Augen und seinem verschmitzten Lächeln lässt ihr jedoch keine Wahl. Sie verliert ihr Herz schneller, als es ihr lieb ist. Aber warum will ihr Vater sie um jeden Preis von Ben fernhalten?
Als Ben und Isabell einer Liebe auf die Spur kommen, die Jahrzehnte überdauert hat, und einem Familiengeheimnis, das auch ihrer beider Zukunft mitbestimmt, überschlagen sich die Ereignisse.
Hat ihre Liebe eine Chance?

Meine Meinung:

„Dein- Für immer.“ erzählt die Geschichte von Isabel und Ben und von Nino und Clara. Die Geschichte wechselt daher immer wieder in der Zeit und man erkennt nach und nach wie die Zusammenhänge sind. Allerdings hat mir dieser Wechsel das reinkommen in das Buch etwas erschwert.

Besonders gut fand ich, wie das Setting und die Charaktere ausgearbeitet waren. Gerade die Episoden in der Vergangenheit in Argentinien kamen mir sehr authentisch vor und haben mich richtig begeistern können. Die Figuren überzeugen darin, dass sie auch (alltägliche) Schwäche kennen und nicht immer nur stark sind. Man merkt außerdem, dass sie eigene Persönlichkeiten haben. Gerade Claras und Isabels Temperament sorgen für eine dynamische Erzählung.

Der lockere Schreibstiel lässt sich sehr flüssig lesen, wenn man einmal in der Geschichte drinnen ist. Allerdings hat es mich gestört, dass bei der Geschichte Vergangenheit und Gegenwart nicht genug Berührungspunkte aufwiesen und die Berührungspunkte durch das Geheimnis waren meiner Ansicht nach zu gering ausgearbeitet.

Aber das tut dieser Geschichte keinen Abbruch. Die Handlung ist dennoch spannend und man fiebert mit den Pärchen mit.

Fazit:

Zwei wirklich tolle Liebesgeschichten, die sich leider zeitweise wie zwei Geschichten ließt. Daher 1 Buch Abzug.

4 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu “Power Women – Geniale Ideen mutiger Frauen” von Andreas Jäger

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.


Autor: Andreas Jäger
Buchtitel: Power Women – Geniale Ideen mutiger Frauen
Erscheinungsdatum: 18. Juni 2018
Seiten: 112 Seiten
ISBN: 978-3845828626

Klapptext:

In diesem Buch finden sich die wahren Geschichten von 25 Frauen, die alle auf ihre eigene Weise die Welt verändert haben – von den Trung-Schwestern, die vor 2000 Jahren in Vietnam eine Rebellion gegen China anführten, über Katharina die Große, die Kaiserin von Russland wurde, zu der großartigen Malerin Frida Kahlo, der jungen Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai, der engagierten Schauspielerin Emma Watson und Michelle Obama, die eine große Fürsprecherin der Rechte von Frauen und Mädchen ist.

Jede dieser Frauen ist auf ihre Weise beeindruckend, aber ob Naturwissenschaftlerin, Krankenschwester, Schriftstellerin, Rechtsanwältin, Schauspielerin, Umweltschützerin, Fußballerin oder Tierschützerin – eines haben sie alle gemeinsam: Sie waren und sind der Überzeugung, dass Männer und Frauen ebenbürtig sind, und haben sich geweigert, Männern den Lauf der Geschichte zu überlassen.

Neben den Schilderungen der großen Leistungen und Ideen dieser Frauen geht das Buch aber auch der Frage nach, was sie sagen würden, wenn sie mit Fragen und Problemen konfrontiert wären, die Mädchen von heute tagtäglich beschäftigen. Und so findet sich nach jeder Lebensgeschichte ein Abschnitt, in dem man zum Beispiel erfährt, wie Zaha Hadid mit Gruppenzwang umgehen würde, oder was Virginia Woolf einem Mädchen raten würde, das sich als Außenseiterin fühlt …

Meine Meinung:

Das Sachbuch hat als Zielgruppe das Alter 10-12. Dementsprechend ist der Aufbau sehr bunt und mit vielen ansprechenden Illustrationen unterlegt. Die Texte zu den einzelnen Persönlichkeiten sind in einer für die Zielgruppe ansprechenden Sprache – für Erwachsene sprachlich etwas zu umgangssprachlich. Inhaltlich kann aber bestimmt jeder dort etwas für sich Neues entdecken. Zum Aufbau lässt sich noch sagen, dass jeder Persönlichkeit zwei Doppelseiten gewidmet sind. Diese sind alle ähnlich, aber nicht gleich aufgebaut. Der Infotextanteil umfasst immer ziemlich genau eine Seite. Dazu kommen einleitende Texte zu den Besonderheiten der einzelnen Frauen und Situationsbeispiele, die aufzeigen sollen in welcher Art und Weise man sich an ihnen ein Beispiel nehmen könnte.

Mir hat es gut gefallen mit Hilfe des Buches eine Reise durch die Zeit zu machen und zu beobachten, welche Errungenschaften einzelne Frauen errungen haben und wie sie in die Geschichte eingegriffen haben. Etwas schwer getan habe ich mir mit der ein oder anderen Situation, in welche die Handlungsweise übertragen werden sollte. Das kam mir zeitweise etwas zu weit hergeholt vor. Da habe ich mich dann schon gefragt, in wie weit das für die Kinder anwendbar ist. Doch gleichzeitig sind es diese Stellen, die aus dem Sachbuch mehr machen und die reinen Informationen dem Leser auf ansprechende Weise näher bringen.

Abschließend möchte ich noch die Illustrationen hervorheben. Allein sie sind ein wahrer Augenschmaus für den sich ein Blick in das Buch lohnt.

Fazit:

Alles in allem ein tolles Sachbuch, mit grandiosen Illustrationen.

4 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu “Der Thron der Wölfe” von Kiera Brennan

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.


Autor: Kiera Brennan
Buchtitel: Der Thron der Wölfe
Reihentitel: Die Irland-Saga 2
Erscheinungsdatum: 16. Oktober 2017
Seiten:  768 Seiten
ISBN: 978-3764505837

Klapptext:

Kiera Brennan ist der aufgehende Stern am Historien-Himmel.

Die Grüne Insel ist vom Krieg gezeichnet: König Henry Plantagenet und seine Normannen sind in Irland eingefallen und tränken die Erde mit Blut. Einzig im Nordwesten der Insel regt sich Widerstand. Die berüchtigten Ritter des Roten Zweiges begehren gegen die Invasoren auf. Zu ihnen stößt der junge Tuan, der als Sohn eines Goldschmieds zwar wenig kampferprobt ist, in Ascall von Toora, dem Anführer der Rebellen, aber einen mächtigen Beschützer findet. Tuan muss seine Treue bald beweisen, denn als Ascall in Gefangenschaft gerät, obliegt es ihm, dessen Geliebte Róisín und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Unterdessen stellt sich Ascall seinem schlimmsten Feind – den eigenen Dämonen …

Meine Meinung:

Mit „Der Thron der Wölfe“ liefert die Autorin Kierra Brennan einen fulminanten zweiten Teil ihrer Irland-Saga. Im ersten Teil um die grüne Insel kommt es am Ende zu einigen überraschenden Wendungen. Dieser historische Roman schließt direkt daran an. Der Roman „Die Herren der grünen Insel“ sollte auf jeden Fall gelesen worden sein, um den Geschehnissen in „Der Thron der Wölfe“ folgen zu können. Man begegnet Protagonisten aus dem ersten Teil, wie Ascall von Toora oder Caitlín, die sich weiterentwickelt haben, aber auch die Kämpfe in und um die Insel gehen weiter. Es kommen aber auch neue Figuren hinzu, wie der Goldschmied Tuan, die für überraschende Wendungen sorgen.

Wir befinden uns im Irland des 12. Jahrhunderts. Die Insel ist von den Normannen besetzt und der Widerstand beginnt sich zu formieren. Da kommen die kampferfahrenen Krieger aus „Die Herren der grünen Insel“ mit kampfunerfahrenen Handwerkern zusammen, da sie alle ein Ziel haben – Ihre Insel wiederzugewinnen und ihre Liebsten zu schützen. Schnell jedoch müssen selbst die unerfahrenen Proben bestehen, Schwache über sich hinauswachsen und Starke benötigen Hilfe. Gerade die Entwicklung, die einzelne Figuren im Rahmen der knapp 800 Seiten machen, sorgt für Authentizität. Sie haben mit ihren Dämonen zu kämpfen und da Grausamkeiten normal sind, hat kein Charakter nur eine gute oder nur eine schlechte Seite.

Wie schon im ersten Teil ist die Welt, in die Kierra Brennan den Leser entführt, anfangs sehr komplex und unübersichtlich. Wer sich jedoch darauf einlässt, kann in die damalige Zeit eintauchen. Die vielen Perspektiven ermöglichen es jedem, dass er sich mit irgendeiner der Figuren identifizieren kann. Wenn man bei den ganzen Charakteren den Überblick nicht verlieren möchte, kann man sich mit den Listen am Ende helfen, die eine kurze Erklärung zu den einzelnen Personen liefern. Ebenso findet sich dort eine Zeittafel, die eine Zusammenfassung über die Geschehnisse gibt.

Wo es im ersten Teil noch zeitweilig Längen gab, ist die Spannung im zweiten Teil der Saga konstant hoch. Als Leser hat man den Eindruck mittendrin im Geschehen zu sein und alles hautnah mitzuerleben. An den Kleinigkeiten und Details merkt man, wie genau Kierra Brennan recherchiert hat, denn viele der Daten stimmen mit den real historischen überein. Natürlich sind viele der Figuren fiktiv, doch es entsteht eine gelungene Mischung zwischen Fakten und Fiktion. Gerade die Figuren tragen die Geschichte. Durch die ganzen Perspektiven gibt es immer eine weiße und schwarze Sichtweise der Handlung. Ebenso ist kein Charakter übermenschlich dargestellt. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen. Wo Ascall von Toora im ersten Band schon eine deutliche Veränderung durchgemacht hat, lernt man hier noch einmal eine ganz andere Seite an ihm kennen. Personen wie der Goldschmied Tuan oder Caitlín O´Bjólan erscheinen hingegen auf den ersten Blick einfach gestrickt zu sein. Doch im Verlauf des Romans wachsen sie deutlich über sich hinaus. Durch Figuren wie John bekommt man die andere Seite der Kämpfe mit und ist daher beim Lesen stets hin- und hergerissen zwischen den beiden Parteien, die um Irland kämpfen.

Fazit:

Eine wirklich geniale Fortsetzung der Irlandsaga! Eine klare Empfehlung an alle History-Freunde.

5 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu “Verändert – Helen & Ben 2” von Greta Ley

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal vom Bookshouse Verlag erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

Autor: Greta Ley
Buchtitel: Verändert

Reihentitel: Helen & Ben 2
Erscheinungsdatum: 11.05.2016
Seiten:  314 Seiten
ISBN: 978-9963533657

Klapptext:

Die neue Regierung verspricht Gleichheit und Freiheit für alle Rassen. Sterbliche und Unsterbliche sollen endlich gemeinsam in Frieden und Freiheit leben dürfen. Helen und Ben, beide gezeichnet vom Kampf gegen das ehemalige Regime, sind voller Hoffnung, dass nun auch für sie eine gemeinsame Zukunft möglich ist. Zunächst geht ihr Wunsch in Erfüllung, und die Welt feiert sie als einziges verbundenes Paar, als Sinnbild für die Gemeinschaft von Unsterblichen und Menschen, als Symbol für absolute und allumfassende Liebe. Doch der Friede währt nicht lange. Während die beiden an einer friedlichen Zukunft für die Bevölkerung arbeiten, brauen sich neue Gefahren zusammen. Helens herzloser Vater macht ihnen das Leben schwer und lässt nichts unversucht, das alte System wiederherzustellen. Und auch andere Mächte formieren sich, die nur ein Ziel verfolgen: den Traum von Gleichheit und Freiheit endgültig zu zerstören …

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass ich von der Fortsetzung von Verbunden leider sehr enttäuscht wurde. So gut mir der erste Teil auch gefallen hat, schon der Einstieg in den zweiten Band fiel mir wesentlich schwerer. Dabei ist der Schreibstil genauso gut, wie im ersten Teil. Aber dennoch fehlte das gewisse etwas und er konnte mich nicht packen.

Auch fehlte für mich Spannung. Vieles war zu vorhersehbar und die Figuren, insbesondere Ben, haben sich auf eine Weise entwickelt, die nicht zu dem Bild aus dem ersten Band passt.

Die Handlung ist an sich gut ausgearbeitet und rund, jedoch fehlte, wie schon gesagt, das Besondere.

Fazit:

Der zweite Band hat zwar eine logische Story, doch er konnte mich nicht überzeugen.

2 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu „Verloren ohne dich“ von Jana Martens

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal vom Bookshouse Verlag erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

Autor: Jana Martens
Buchtitel: Verloren ohne dich

Erscheinungsdatum: 10. Dezember 2014
Seiten:  293 Seiten
ISBN: 978-9963526697

Klapptext:

Lucas wird nach dem tödlichen Autounfall seiner Eltern von der Familie Patton adoptiert, doch Liebe und Anerkennung bleiben für ihn Fremdwörter. Inzwischen ist er achtzehn Jahre alt und wird als kostenlose Arbeitskraft missbraucht. Sein Adoptivvater schlägt ihn grundlos, seine Adoptivmutter schikaniert ihn, wo sie nur kann.
Eines Tages tritt der freche Nachbarssohn Ben in sein Leben und Lucas’ Welt steht plötzlich Kopf. Die beiden werden Freunde und endlich scheint sein trostloses Dasein einen Sinn zu ergeben. Ben zeigt Lucas, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, vor allem aber, was Freundschaft wirklich bedeutet. Unerwartet spielen ihre Gefühle füreinander verrückt und sie verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Eine zarte und gleichsam leidenschaftliche Liebe entbrennt, doch sie wird durch ein Netz aus Lügen auf eine harte Probe gestellt.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich hatte leichte Unterhaltung erwartet, doch diese Geschichte besitzt mehr Tiefgang als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Die Protagonisten sind authentisch gestaltet und nehmen auf eine echte Gefühlsachterbahn mit, da man mit Lucas richtig mitleidet. Gerade die Gegensätzlichkeit der beiden sorgte dafür, dass die Geschichte mich so richtig mitgenommen hat.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr fesselnd. Es gelingt ihr wirklich gut zu zeigen, welche Abgründe sich bei manchen Familien hinter den so toll aussehenden Fassaden verbergen.

Fazit:

Ich kann jedem, der sich von Gay Romance nicht abschrecken lässt, nur empfehlen einen Blick zu riskieren.

5 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu „Blickwinkel-Point of View“ von K.Elly de Wulf

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal vom Bookshouse Verlag erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

Autor: K.Elly de Wulf
Buchtitel: Blickwinkel – Point of View

Erscheinungsdatum: 11. Juli 2016
Seiten: 502 Seiten
ISBN: 978-9963533138

Klapptext:

Harte Kämpfe, wilde Leidenschaft, eiskalte Intrigen. Luke „Cut“ Cuttler ist ein erfahrener Mixed-Martial-Arts-Kämpfer. Nach einer längeren Verletzungspause will er mit seinem neuen Trainer an alte Erfolge anknüpfen. Neben dem harten Training versucht er, seine privaten Probleme zu bewältigen. Sein Leben wird jedoch auf den Kopf gestellt, als er Natalie über den Weg läuft. Die taffe Mutter mit ihrer bewegten Vergangenheit bringt ihn um den Verstand. Aber kann er mit ihrem größten Fehler leben, wenn nicht einmal ihr Vater ihr verzeiht?

Meine Meinung:

Der Einstieg in diese Geschichte fällt ausgesprochen leicht und ich habe sie in einem Stück verschlungen. Die Handlung ist logisch und die Spannung baut sich nach und nach auf, bis sie letztlich in einer großen Offenbarung ihren Hochpunkt findet.

Natalie und Luke sind überzeugende Charaktere mit denen man sehr gut mitfühlen und in die man sich hineinversetzen kann. Allerdings gibt es gerade im Umgang zwischen den Beiden immer wieder Situationen in denen man nichts lieber tun würde, als Luke zu schütteln, da er mal wieder zielsicher in ein Fettnäpfchen getreten ist.

Auch macht es Spaß zuzusehen wie die Freundschaft der Kinder der Beiden in sekundenschnelle anwächst und Scott und Natalies Sohn unzertrennlich werden.

Die Situation mit Natalies Vater sorgt letztlich erst dafür, dass Luke von einer Zwickmühle in die nächste gerät und es ist gut dargestellt, wie er sie doch nach und nach meistert.

Fazit:

Ein Roman, der durch gute Charaktere und eine interessante Story besticht. Ein Buch Abzug, da sich das Buch zwar sehr angenehm und leicht lesen lässt, es für mich aber kein wirkliches Lesehighlight war.

4 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu „Verbunden – Helen & Ben 1“ von Greta Ley

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal vom Bookshouse Verlag erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

Autor: Greta Ley
Buchtitel: Verbunden

Reihentitel: Helen & Ben 1
Erscheinungsdatum: 9. Januar 2015
Seiten:  330 Seiten
ISBN: 9789963527212

Klapptext:

Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben? Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen. Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt …

Meine Meinung:

Das Buch hat mich wirklich überrascht. Es ist mal ein ganz anderer Vampirroman, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob man die Seelenlosen/Unsterblichen wirklich als Vampire bezeichnen kann. Sie erfüllen zwar viele Vorstellungen, die man von Vampiren hat, jedoch sind diese, sonst als so stolz, überheblich und stark dargestellten Figuren, in diesem Roman die Opfer. Ihnen widerfährt unsägliches Leid als Sklaven der Menschen. Sie werden gezähmt wie Tiere und müssen dann für die Menschen arbeiten. Die Ausbeutung geschieht nur, damit die Menschen länger leben können.

In eine Welt in der das Regime durch Kameras und vorbestimmte Karrieren, sowie starke Eingriffe in das Leben, alles kontrolliert, begegnen sich Helen und Ben. Helen ist angehende Ärztin und versucht den Druck durch ihre Eltern, die im Regime hohe Positionen einnehmen, so gut es geht zu erfüllen. Ben ist Teil einer Befreiungsbewegung und hat einen wichtigen Auftrag. Doch er wird gefangen genommen und soll gezähmt werden. Dort begegnet er zum ersten Mal Helen.

Die Zuneigung zu dem Seelenlosen ist für Helen anfangs unverständlich und obwohl ihre Liebe verboten ist, kommen sich die beiden immer näher. Mehr als einmal steht es sehr schlecht um Ben und es ist immer wieder fraglich, ob er überlebt. Doch durch die Grausamkeiten, die ihre Mitmenschen verüben, und Bens Güte, fängt Helen an darüber nachzudenken, ob die Zähmung wirklich das Richtige ist. Ben behandelt sie keinesfalls wie ihren Sklaven, vielmehr wird er zu ihrem Partner.

Die Spannung bleibt die ganze Zeit hoch und ich war immer wieder am verzweifeln und dachte mir, dass das doch kein gutes Ende nehmen kann. Glücklicherweise bekamen die beiden von Viktor Unterstützung, sodass sie letztlich doch noch – vorerst – ihr Happy End bekamen. Vorerst, da es einen zweiten Band gibt: „Verändert – Helen & Ben 2″.

Helen und Ben sind glaubwürdig dargestellt und werden durch ihre Selbstzweifel und ihren Kampf, um eine Chance auf die Liebe, richtig lebensnah. Man kann gut mit ihnen mitfühlen, auch wenn ich niemals in einer solch gläsernen Welt leben möchte.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt, der mich auf mehr hoffen lässt. In diesem Roman erhält man die Chance eine ganz andere Seite von Unsterblichen kennenzulernen. Ein Buch Abzug gibt es einzig und allein deshalb, weil ich mir Vampire so nicht wirklich vorstellen kann. Dennoch bin ich über diese neue Sichtweise froh und werde den zweiten Band auf alle Fälle noch lesen.

4 von 5 Büchern

bookmark_borderRezension zu „Der Cowboy – Dangerous Love“ von Moni Kaspers

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal vom Bookshouse Verlag erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

Autor: Moni Kaspers
Buchtitel: Der Cowboy – Dangerous Love

Erscheinungsdatum: 14. März 2016
Seiten:  195 Seiten
ISBN: 9789963533428

Klapptext:

Als Vivi und Lisa in einer Bar von zwei Männern angesprochen werden, halten sie es für einen netten Flirt, doch jäh wandeln sich Urlaubsfreude und Vergnügen in einen Albtraum. Es sind Mädchenhändler, die sie mit K.-o.-Tropfen in ihre Gewalt bringen. Vivian kommt schwer verletzt allein in einem dunklen Keller zu sich. Kurz bevor sie erneut das Bewusstsein verliert, dringt ein Unbekannter in den Keller ein. Ein rettender Engel mit Cowboyhut hebt sie in seine starken Arme und entschwindet unerkannt in der Nacht. Alles, an was sie sich später erinnert, sind die honigfarbenen Sprenkel in seinen grüngelben Augen. Wer ist ihr mysteriöser Retter? Viel mehr quält sie jedoch die Frage, ob sie ihre Schwester jemals wiedersehen wird?

Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches ist Vivian noch von Drogen und Schmerzmitteln benebelt. Sie wechselt dauernd zwischen ihren Erinnerungen und der Gegenwart hin und her. Auf Grund dessen, was ihr passiert ist, hat der Leser sofort Mitleid mit ihr, auch wenn man zu Beginn das Ausmaß dessen, was ihr widerfahren ist und dessen, was auf Vivian noch zukommt, nicht mal im Ansatz erahnen kann. Vivian reist nach einer Aussage bei der Polizei wieder nach Deutschland und an dieser Stelle hätte die ganze Geschichte schon vorbei sein können, wenn sie nicht immer an ihre Schwester denken muss und daran, dass es so aussieht, als ob niemand wirklich nach ihr suchen würde. Zurück in den USA beginnt Vivian eine Suche, die man nur verrückt nennen kann. Hilfe bekommt sie von unerwarteter Seite. Ihr Retter, der Cowboy, der sie ins Krankenhaus gebracht hat, hilft ihr bei der Suche nach ihrer Schwester.

Jared hat sich in einen Engel verliebt und ist bereit für Vivian alles aufzugeben. Er selbst sieht für sich keine Hoffnung mehr. Seine Vergangenheit und auch seine Gegenwart haben ihm, so denkt er, jegliche Chance bei seiner Prinzessin verbaut. Dennoch hilft er ihr und erkennt bei der Suche nach Lisa, dass sein aktuelles Leben längst nicht mehr zu ihm passt.

Vivian und Jared verlieben sich langsam ineinander. Man bekommt mit, wie sich beide gegen die entstehende Zuneigung wehren. Doch sie müssen auch immer wieder Rückschläge einstecken und es sieht mehr als einmal so aus, als wäre jede Hoffnung für die beiden verloren.

Die Autorin schafft es durch geschickte Wendungen und verändernde Gespräche die Spannung konstant hoch zu halten. Auch die ganzen Widrigkeiten, denen die Protagonisten trotzen müssen, sorgen dafür, dass einem die Geschichte, trotz ihrer Ungeheuerlichkeit authentisch vorkommt.

Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen Vivian und Jared, wodurch man einen guten Einblick das Gefühlsleben der beiden bekommt.

Besonders froh bin ich darüber, dass es trotz allem m Ende ein Happy End gab – sogar in mehr als einer Hinsicht.

 

Fazit:

Eine Geschichte, die mich zu Beginn etwas skeptisch gemacht hat, auf Grund ihrer vielen Zeitsprünge, die mich jedoch so mitnehmen konnte, dass ich am Ende bedauert habe, dass sie schon vorbei war.

Eine Warnung sollte ich jedoch aussprechen – Es gibt einige Stellen, die nicht wirklich etwas für Jugendliche Leser sind, da sie ein ziemlich verqueres Weltbild aufzeigen. Daher gebe ich diesem Buch eine Leseempfehlung für Erwachsene.

5 von 5 Büchern